Neu:
Bürgerinitiativen





drw - Architekten und Ingenieure
RÖMERSPERGER WALTENBERGER
Wiesenstr. 12
60385 Frankfurt am Main
T 069.9563 47-50
F 069.9563 47-55
mail@drw-architektur.de
Weitere Informationen finden Sie hier oder unter http://www.drw-architektur.de





Wie beurteilen Sie das Freizeitangebot in Bornheim?
Sehr gut
Gut
Befriedigend
Mangelhaft
Sehr schlecht

Über 800 Jahre Bornheim
Die Geschichte des lustigen Dorfes


Der Name Bornheim wird im Jahre 1194 erstmals sicher erwähnt. Grabungsfunde zeigen jedoch, dass das Gebiet des heutigen Bornheims schon zur Römerzeit besiedelt war. Im Früh- und Hochmittelalter gehörte Bornheim zum rund um die Frankfurter Pfalz gelegenen Königsgut. Im Spätmittelalter bildete das Dorf zusammen mit weiteren achtzehn Dörfern im Nordosten Frankfurts die Grafschaft Bornheimer Berg. Hierbei handelte es sich jedoch um keine Grafschaft im eigentlichen Sinne, sondern um einen Gerichtsbezirk. Zwischen Bornheim und Frankfurt bestanden schon seit frühester Zeit enge Verbindungen. Diese drohten sich aufzulösen, als König Ludwig der Bayer die Grafschaft Bornheimer Berg 1320 an die Grafen von Hanau verpfändete. Versuche Frankfurts, eine Ausweitung des Hanauer Einflußgebietes zu verhindern, scheiterten zunächst. Für die Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche fehlte der Stadt die Macht. So strebte man schließlich einen Vergleich an. Nachdem die Schelme von Bergen ihre Rechte an Bornheim 1475 an Frankfurt verkauft hatten, gab 1481 auch Hanau seinen Anspruch auf das Dorf auf. Zusammen mit Hausen und Oberrad fiel Bornheim damit endgültig an die Stadt Frankfurt.
Als Gegenleistung verzichteten die Frankfurter auf ihre Ansprüche auf die übrigen sechzehn Gemeinden der Grafschaft Bornheimer Berg. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts zählte Bornheim knapp 300 Einwohner, die im wesentlichen von der Landwirtschaft lebten.

Da der Wunsch der Bornheimer nach einem eigenen Pfarrer immer wieder abschlägig beschieden wurde, entschlossen sich die Einwohner bereits 1527 zur Einführung der Reformation. Doch auch nach dem Glaubenswechsel dauerte es noch bis 1663, ehe die Gemeinde endlich einen eigenen Pfarrer erhielt. Die Bornheimer Kirche, die 1263 erstmals urkundlich belegt ist, blieb bis weit in das 19. Jahrhundert hinein Mittelpunkt des Dorfes. Ein älterer Kirchenbau wurde wegen Baufälligkeit 1753 durch einen Neubau ersetzt. Dieser brannte jedoch schon wenige Jahre später nach einem Blitzschlag ab. 1778/79 wurden die Reste des Eichwalds abgeholzt. Mit den aus dem Holzverkauf erlösten Geldern errichteten die Bornheimer 1779 nach Plänen des städtischen Baumeisters Liebhardt einen im barocken Stil gehaltenen Kirchenbau mit Zwiebelturm, die heutige Johanniskirche. Zum Schutz gegen Blitzschlag wurde die Kirche 1781 als eines der ersten Bauwerke Deutschlands mit einem Blitzableiter ausgestattet.


Text und Fotos: Helmut Nordmeyer / Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt/Main


Herzlich Willkommen auf bornheim-mitte.de,
dem Portal rund um Ihren Frankfurter Stadtteil Bornheim - einem der beliebtesten...[mehr]

Neue Umfrage zum Freizeitangebot in Bornheim
Sportanlagen, eine reges Vereinsleben sowie ein breites Angebot an gastronomisch...[mehr]

Umfrage zum Thema ärztliche Versorgung
In unserer letzten Umfrage wollten wir von Ihnen wissen, wie gut Ihrer Meinung n...[mehr]

Neue Umfrage zum Thema ärztliche Versorgung
In Bornheim gibt es neben zwei Krankenhäusern auch eine Vielzahl an Arzt-Praxen....[mehr]

Bornheimer sind mit öffentlichem Nahverkehr zufrieden
In unserer vergangenen Umfrage wollten wir von den Bornheimern wissen, wie gut B...[mehr]